
Apple hat in jüngster Vergangenheit Updates für zahlreiche seiner Geräte bereitgestellt. So bekamen etwa aktuelle iPhones das Update auf iOS 18.4 spendiert, das unter anderem erste Apple-Intelligence-Features auf die Smartphones bringt. Jetzt meldet sich auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zu Wort und warnt Apple-User:innen davor, die Updates auf die lange Bank zu schieben.
Warum ihr euer iPhone, iPad und Mac updaten solltet
So heißt es in einer Warnung für iPhones und iPads: „Es bestehen mehrere Sicherheitslücken in Apple iOS und Apple iPadOS. Ein Angreifer könnte diese Schwachstelle ausnutzen, um Daten offenzulegen, Schadcode auszuführen, Apps zum Absturz zu bringen, Schutzmaßnahmen zu umgehen, mehr Rechte zu erhalten oder um Daten zu verändern“.
Dieselbe Warnung hat das BSI auch für Apple macOS Sequoia, Sonoma und Ventura ausgerufen. Dementsprechend rät das Bundesamt allen User:innen, die Updates schnellstmöglich durchzuführen. Das Bundesamt betont, dass diese Sicherheitslücken nur dann ausgenutzt werden können, wenn User:innen etwa eine mit Schadcode infizierte App oder Datei öffnen.
Für iPhones sollte iOS also auf Version 18.4 aktualisiert werden, während iPadOS je nach Modell auf die Version 18.4 oder 17.7.6 geupdatet werden muss. Auch bei Macs gibt es mehrere Versionen von macOS – für Sequoia steht Version 15.4 bereit, für Sonoma 14.7.5 und für Ventura schließlich Version 13.7.5. Die Updates schließen dabei risikobehaftete Sicherheitslücken, die Apple in einer langen Liste für jedes Update aufgeführt hat.
Dazu zählt etwa eine Sicherheitslücke bei der Medienwiedergabe. Eine manipulierte App hätte laut Apple in der Lage sein können, über einen Validierungsfehler auf private Daten zuzugreifen. Ein weiterer Fehler hätte es einer schädlichen App erlaubt, einen Pin bei iPads und iPhones einzugeben, um sie zu entsperren. Auch wenn die App den Code nicht innerhalb der verfügbaren Versuche erraten konnte, sperrte sie iPhones und iPads durch die Fehleingaben für mehrere Stunden.