CPUs bei Mindfactory: AM4 feiert Comeback dank Speicherkrise
Verfasst: Mittwoch 24. Dezember 2025, 14:26
Die altehrwürdige AM4-Plattform feiert dank der aktuellen Speicherkrise ein unerwartetes Comeback und ist für viele Spieler aktuell die erste Wahl, wenn es um eine neue CPU geht. Der günstigere DDR4-Arbeitsspeicher macht gibt den Ausschlag.
AMDs altehrwürdige Plattform mit dem Sockel AM4 ("PGA-1331"), die im März 2017 eingeführt wurde, feiert dank der aktuellen Speicherkrise ein unerwartetes Comeback und ist für viele Spieler aktuell die erste Wahl, wenn es um eine neue CPU geht. Dabei ist der vergleichsweise günstige DDR4-Arbeitsspeicher ausschlaggebend und macht preiswerte Einsteigerkonfigurationen überhaupt erst möglich. Wie jetzt den neuen Erhebungen von TechEpiphany zu entnehmen ist, werden aktuell so viele Prozessoren der AM4-Generation verkauf, wie schon lange nicht mehr.

Beim deutschen Online-Händler Mindfactory ist aktuell mehr als jede dritte CPU ein Modell für den Sockel AM4. Besonders beliebt sind dabei der AMD Ryzen 7 5700X und der Ryzen 7 5800X, welche derzeit die Plätze 3 und 4 hinter dem Ryzen 7 9800X3D und Ryzen 7 7800X3D belegen. Auch der Ryzen 9 5950X und der Ryzen 5 5500 verkaufen sich dank der Speicherkrise plötzlich wieder deutlich häufiger.

Auch in den USA verkaufen sich die AM4-Prozessoren wieder deutlich häufiger und so rangieren der AMD Ryzen 7 5800XT, Ryzen 5 5500 und Ryzen 5 3600 in den Top 10 der meistverkauften CPUs bei Amazon.
Während DDR5-Speicher seit September um 250 Prozent und mehr im Durchschnittspreis gestiegen sind, könnte sich damit der Lebenszyklus der altehrwürdigen AM4-Plattform dank des günstigeren DDR4-Speichers noch einmal deutlich hinausschieben.