Nvidia bringt DLSS 4.5 mit dynamischer 6x-Frame-Generation
Verfasst: Dienstag 6. Januar 2026, 15:02
DLSS 4.5 soll Ghosting reduzieren, Bewegungen stabilisieren und mit einem neuen 6x-Modus mehr Bilder pro Sekunde liefern.

Nvidia hat auf der CES 2026 mit DLSS 4.5 die nächste Ausbaustufe seiner KI-Technik für Spiele angekündigt. Ausgangspunkt ist ein neues Transformer-Modell für Super Resolution, das mit größeren Datensätzen trainiert wurde und deutlich mehr Rechenleistung nutzt als bisher.
Dadurch will Nvidia
(öffnet im neuen Fenster) vor allem typische Probleme lösen: flimmernde Kanten, instabile Texturen und Nachzieheffekte bei schnellen Bewegungen. In den Beispielen einer Präsentation, an der Golem teilgenommen hat, bleibt etwa die Tischoberfläche in Kingdom Come – Deliverance 2 ruhig – anders als bei DLSS 4.
Im Oblivion-Remaster ist mit der neuen Technologie weniger Ghosting an Schwertern zu sehen, in Indiana Jones und der Große Kreis wirken Kanten bei Kameraschwenks stabiler. Das neue Modell wird über die Nvidia-App verteilt und steht in über 400 Spielen für alle RTX-Grafikkarten bereit.
Darauf aufbauend erweitert Nvidia die Frame Generation. Bisher erzeugte DLSS drei zusätzliche Zwischenbilder, nun können es bis zu fünf sein. Dieser sogenannte 6x-Modus soll vor allem bei 4K mit Pathtracing dafür sorgen, dass schnelle Monitore konstanter ausgelastet werden.
Komplexe Szenen mit mehr generierten Frames
Hinzu kommt eine dynamische Steuerung: Sinkt die Bildrate in komplexen Szenen, erhöht DLSS automatisch den Anteil generierter Frames. Fällt die Last wieder, reduziert das System die Eingriffe, um Bildqualität und Reaktionsgefühl zu bewahren.
In Black Myth Wukong steigt die Bildrate so laut Nvidia von 184 auf 246 fps, ohne dass mehr nativ gerendert wird. Nvidia spricht je nach Spiel und Szene von bis zu 35 Prozent mehr Leistung.

Das neue Super-Resolution-Modell läuft auf allen RTX-Generationen, profitiert aber besonders von den FP8-fähigen Tensor-Kernen aktueller und kommender GPUs. Die dynamische 6x-Framegeneration bleibt dagegen der RTX-50-Serie vorbehalten.
Der Start in mehr oder weniger vollem Umfang ist für Frühjahr 2026 geplant. Aktiviert wird DLSS 4.5 über die Nvidia-App, die passende Profile und eine zusätzliche Variante speziell für 4K bereitstellt.
Ein spannender Punkt ist die Eingabelatenz. Frame Generation erzeugt zusätzliche Bilder, erhöht aber nicht die Geschwindigkeit, mit der Eingaben tatsächlich berechnet werden. Nvidia versucht, das mit besserem Frame-Pacing und Reflex-Optimierungen abzufedern, so dass die Steuerung trotz höherer Bildrate möglichst direkt bleibt.
Manuelles Test von Bildrate und Steuerung
In der Praxis hängt der Effekt vermutlich stark vom Spiel ab: Wer schnelle Shooter spielt, dürfte vor allem von stabilerem Bildverlauf profitieren, sollte aber die eingestellten Modi testen – etwa, wie aggressiv DLSS in bestimmten Szenen eingreift.
Nvidia ordnet DLSS 4.5 als weiteren Schritt seiner KI-Strategie ein. Statt klassische Grafikfilter zu verfeinern, werden Transformer-Netze kontinuierlich nachtrainiert und mit Feedback aus hunderten Spielen verbessert.
Weil die Technik inzwischen in viele große Titel integriert wird (auf der CES 2026 wurde DLSS 4 für Resident Evil Requiem, Pragmata und 007 First Light angekündigt), sieht Nvidia die Basis gelegt, um hohes 4K-Tempo und Pathtracing breiter verfügbar zu machen, ohne dass unbedingte die schnellste GPU nötig ist.

Nvidia hat auf der CES 2026 mit DLSS 4.5 die nächste Ausbaustufe seiner KI-Technik für Spiele angekündigt. Ausgangspunkt ist ein neues Transformer-Modell für Super Resolution, das mit größeren Datensätzen trainiert wurde und deutlich mehr Rechenleistung nutzt als bisher.
Dadurch will Nvidia
(öffnet im neuen Fenster) vor allem typische Probleme lösen: flimmernde Kanten, instabile Texturen und Nachzieheffekte bei schnellen Bewegungen. In den Beispielen einer Präsentation, an der Golem teilgenommen hat, bleibt etwa die Tischoberfläche in Kingdom Come – Deliverance 2 ruhig – anders als bei DLSS 4.
Im Oblivion-Remaster ist mit der neuen Technologie weniger Ghosting an Schwertern zu sehen, in Indiana Jones und der Große Kreis wirken Kanten bei Kameraschwenks stabiler. Das neue Modell wird über die Nvidia-App verteilt und steht in über 400 Spielen für alle RTX-Grafikkarten bereit.
Darauf aufbauend erweitert Nvidia die Frame Generation. Bisher erzeugte DLSS drei zusätzliche Zwischenbilder, nun können es bis zu fünf sein. Dieser sogenannte 6x-Modus soll vor allem bei 4K mit Pathtracing dafür sorgen, dass schnelle Monitore konstanter ausgelastet werden.
Komplexe Szenen mit mehr generierten Frames
Hinzu kommt eine dynamische Steuerung: Sinkt die Bildrate in komplexen Szenen, erhöht DLSS automatisch den Anteil generierter Frames. Fällt die Last wieder, reduziert das System die Eingriffe, um Bildqualität und Reaktionsgefühl zu bewahren.
In Black Myth Wukong steigt die Bildrate so laut Nvidia von 184 auf 246 fps, ohne dass mehr nativ gerendert wird. Nvidia spricht je nach Spiel und Szene von bis zu 35 Prozent mehr Leistung.
Das neue Super-Resolution-Modell läuft auf allen RTX-Generationen, profitiert aber besonders von den FP8-fähigen Tensor-Kernen aktueller und kommender GPUs. Die dynamische 6x-Framegeneration bleibt dagegen der RTX-50-Serie vorbehalten.
Der Start in mehr oder weniger vollem Umfang ist für Frühjahr 2026 geplant. Aktiviert wird DLSS 4.5 über die Nvidia-App, die passende Profile und eine zusätzliche Variante speziell für 4K bereitstellt.
Ein spannender Punkt ist die Eingabelatenz. Frame Generation erzeugt zusätzliche Bilder, erhöht aber nicht die Geschwindigkeit, mit der Eingaben tatsächlich berechnet werden. Nvidia versucht, das mit besserem Frame-Pacing und Reflex-Optimierungen abzufedern, so dass die Steuerung trotz höherer Bildrate möglichst direkt bleibt.
Manuelles Test von Bildrate und Steuerung
In der Praxis hängt der Effekt vermutlich stark vom Spiel ab: Wer schnelle Shooter spielt, dürfte vor allem von stabilerem Bildverlauf profitieren, sollte aber die eingestellten Modi testen – etwa, wie aggressiv DLSS in bestimmten Szenen eingreift.
Nvidia ordnet DLSS 4.5 als weiteren Schritt seiner KI-Strategie ein. Statt klassische Grafikfilter zu verfeinern, werden Transformer-Netze kontinuierlich nachtrainiert und mit Feedback aus hunderten Spielen verbessert.
Weil die Technik inzwischen in viele große Titel integriert wird (auf der CES 2026 wurde DLSS 4 für Resident Evil Requiem, Pragmata und 007 First Light angekündigt), sieht Nvidia die Basis gelegt, um hohes 4K-Tempo und Pathtracing breiter verfügbar zu machen, ohne dass unbedingte die schnellste GPU nötig ist.