Engpässe bei Arbeits- und Datenspeicher bremsen PC-Wachstum 2026
Verfasst: Montag 12. Januar 2026, 13:17
Die weltweiten PC-Auslieferungen stiegen im Jahr 2025 um 9,2 Prozent. Für 2026 erwartet Omdia ein langsameres Wachstum, da Preisanstiege bei Arbeits- und Datenspeicher die Branche belasten. Zudem führt Lenovo den Markt an.

Der PC-Markt hat im Jahr 2025 mit insgesamt 279,5 Millionen verkauften Geräten ein Gesamtwachstum von 9,2 Prozent erreicht. Notebooks erlebten im Vergleich zum Vorjahr mit 220,4 Millionen Einheiten einen Anstieg von 8 Prozent und Desktops mit 59 Millionen Geräten einen Anstieg von 14,4 Prozent, wie Omdia mitteilt.

Wachstum des globalen PC-Markts von 2016 bis 2025. (Source: zVg)
Im Jahr 2026 sieht Omdia für den PC-Markt einen gedämpften Anstieg. Grund dafür sei das Angebot von Arbeits- und Datenspeicher. Laut dem Marktforschungsunternehmen begannen PC-Anbieter Ende 2025, diesbezüglich Preissteigerungen zu signalisieren.
"Zwischen dem ersten und vierten Quartal 2025 stiegen die Kosten für Mainstream-PC-Arbeitsspeicher und -Datenspeicher um 40 Prozent bis 70 Prozent, was zu Kostensteigerungen führte, die an die Kunden weitergegeben wurden", lässt sich Ben Yeh, Principal Analyst bei Omdia, in der Mitteilung zitieren. "Angesichts der knappen Versorgung im Jahr 2026 konzentriert sich die Branche auf High-End-SKUs und schlankere Konfigurationen im mittleren bis unteren Preissegment, um die Margen zu schützen."
Zudem soll laut Omdia die Nachfrage nach Ersatzgeräten nicht vollständig mit dem derzeitigen Angebot gedeckt sein. Die Vertriebsleistung hänge von der Beschaffung von Arbeitsspeicher und -Datenspeicher sowie der Verhandlungsstärke der Lieferanten ab. Eine im November 2025 durchgeführte Umfrage von Omdia zeigt, dass 57 Prozent der befragten Unternehmen ein Wachstum ihres PC-Geschäfts im Jahr 2026 erwarten. Dies demonstriere wiederum, dass ein gesundes Nachfrageumfeld denjenigen Anbietern, welche ihr Angebot am besten steuern können, grössere Chancen bietet, wie es in der Mitteilung heisst.
Lenovo habe 2025 die meisten Notebooks und Desktops vertrieben: mit einem Absatz von 71 Millionen Geräten und einem Gesamtwachstum von 14,6 Prozent gegenüber 2024. HP erreicht laut Analyse mit fast 58 Millionen und einem Anstieg von 8,4 Prozent den zweiten Platz. Gemäss Omdia erfährt Dell mit einem Wachstum von 26 Prozent sein stärkstes Quartalsergebnis des Jahres 2025. Dabei lieferte Dell rund 42 Millionen Geräte aus und verzeichnet ein Gesamtwachstum von 7 Prozent.
Apple steche jedoch als der am schnellsten wachsende Anbieter des Gesamtjahres hervor. Das Unternehmen verzeichnete ein Wachstum von 16,4 Prozent für das Gesamtjahr. Asus schafft es laut Omdia mit 20 Millionen Geräten und einem Gesamtwachstum von 7 Prozent in die Top 5.

Der PC-Markt hat im Jahr 2025 mit insgesamt 279,5 Millionen verkauften Geräten ein Gesamtwachstum von 9,2 Prozent erreicht. Notebooks erlebten im Vergleich zum Vorjahr mit 220,4 Millionen Einheiten einen Anstieg von 8 Prozent und Desktops mit 59 Millionen Geräten einen Anstieg von 14,4 Prozent, wie Omdia mitteilt.

Wachstum des globalen PC-Markts von 2016 bis 2025. (Source: zVg)
Im Jahr 2026 sieht Omdia für den PC-Markt einen gedämpften Anstieg. Grund dafür sei das Angebot von Arbeits- und Datenspeicher. Laut dem Marktforschungsunternehmen begannen PC-Anbieter Ende 2025, diesbezüglich Preissteigerungen zu signalisieren.
"Zwischen dem ersten und vierten Quartal 2025 stiegen die Kosten für Mainstream-PC-Arbeitsspeicher und -Datenspeicher um 40 Prozent bis 70 Prozent, was zu Kostensteigerungen führte, die an die Kunden weitergegeben wurden", lässt sich Ben Yeh, Principal Analyst bei Omdia, in der Mitteilung zitieren. "Angesichts der knappen Versorgung im Jahr 2026 konzentriert sich die Branche auf High-End-SKUs und schlankere Konfigurationen im mittleren bis unteren Preissegment, um die Margen zu schützen."
Zudem soll laut Omdia die Nachfrage nach Ersatzgeräten nicht vollständig mit dem derzeitigen Angebot gedeckt sein. Die Vertriebsleistung hänge von der Beschaffung von Arbeitsspeicher und -Datenspeicher sowie der Verhandlungsstärke der Lieferanten ab. Eine im November 2025 durchgeführte Umfrage von Omdia zeigt, dass 57 Prozent der befragten Unternehmen ein Wachstum ihres PC-Geschäfts im Jahr 2026 erwarten. Dies demonstriere wiederum, dass ein gesundes Nachfrageumfeld denjenigen Anbietern, welche ihr Angebot am besten steuern können, grössere Chancen bietet, wie es in der Mitteilung heisst.
Lenovo habe 2025 die meisten Notebooks und Desktops vertrieben: mit einem Absatz von 71 Millionen Geräten und einem Gesamtwachstum von 14,6 Prozent gegenüber 2024. HP erreicht laut Analyse mit fast 58 Millionen und einem Anstieg von 8,4 Prozent den zweiten Platz. Gemäss Omdia erfährt Dell mit einem Wachstum von 26 Prozent sein stärkstes Quartalsergebnis des Jahres 2025. Dabei lieferte Dell rund 42 Millionen Geräte aus und verzeichnet ein Gesamtwachstum von 7 Prozent.
Apple steche jedoch als der am schnellsten wachsende Anbieter des Gesamtjahres hervor. Das Unternehmen verzeichnete ein Wachstum von 16,4 Prozent für das Gesamtjahr. Asus schafft es laut Omdia mit 20 Millionen Geräten und einem Gesamtwachstum von 7 Prozent in die Top 5.