Zero-Day-Lücken gefixt, neue Fehler eingebaut: Microsoft verteilt Notfall-Updates für Windows 11
Verfasst: Montag 19. Januar 2026, 14:36
Der Januar-Patch für Windows 11 sollte eigentlich kritische Sicherheitslücken schließen, darunter mehrere Zero-Day-Schwachstellen. Zusätzlich sorgte das Update bei vielen Nutzer:innen aber für neue Probleme. Nun reagiert Microsoft mit Notfall-Updates.

Für Windows und Windows-Nutzer:innen ist das Jahr turbulent gestartet: Einige Sicherheitslücken, die mit dem regulären Januar-Sicherheits-Patch behoben wurden, waren im Vorfeld bereits ausgenutzt worden (Zero-Day-Lücken), und dann brachte das Sicherheits-Update selbst zusätzliche Probleme mit.
Über das Wochenende hat Microsoft nun zwei Notfall-Updates bereitgestellt, die verschiedene Probleme unter Windows 11 beheben sollen.
Probleme nach dem Januar-Patch: Das sind die Auswirkungen
Das monatliche Windows-Update, das Schwierigkeiten macht, ist der Sicherheits-Patch KB5074109, veröffentlicht am 13. Januar sowohl für Windows 11 als auch Windows 10 mit erweitertem Updatezeitraum. Zunächst fielen vor allem Probleme mit dem Fernzugriff auf Windows per Windows App auf. t3n hat hier ausführlich darüber berichtet.
Windows Latest berichtet von Anzeigenproblemen, bei denen der Bildschirm kurzzeitig schwarz wird, bevor der Desktop wieder zu sehen ist, oder das Wallpaper zurückgesetzt wird. Betroffen sind sowohl Nvidia- als auch AMD-Grafikkarten. Seitens Microsoft sind diese Probleme allerdings nicht offiziell bestätigt.
Bei Outlook Classic sind Start- und Schließprobleme zu beobachten, sodass sich das Programm nicht ordnungsgemäß nutzen lässt. In einigen Fällen friert Outlook bei der Verwendung von POP-Konten ein. Microsoft untersucht das Problem derzeit, so Windows Latest.
Der Datei-Explorer ignoriert nach dem Update die LocalizedResourceName-Einstellungen in desktop.ini-Dateien, wodurch benutzerdefinierte Ordnernamen nicht mehr angezeigt werden. Zu diesem Problem hat sich Microsoft bislang nicht offiziell geäußert.
Windows-11-Nutzer:innen, die schon länger kein großes Update durchgeführt haben und Windows 11 23H2 mit Secure Launch nutzen, haben zudem mit Problemen beim Herunterfahren ihres Rechners zu kämpfen, wie Forbes ergänzt. Wer versucht, herunterzufahren oder in den Ruhemodus zu schalten, muss stattdessen beobachten, wie sein Gerät neu startet.
Diese Notfall-Updates gibt es (Stand 19. Januar 2026)
Microsoft hat am 17. Januar zwei Notfall-Updates bereitgestellt. KB5077744 für Windows 11 mit den Updates 25H2/24H2 behebt die Probleme bei der Anmeldung für Remote-Sitzungen. Das Update KB5077797 wiederum ist für die Windows-11-Version 23H2 gedacht, unter der die Rechner nach dem Sicherheits-Patch nicht ordnungsgemäß herunterfahren.
Beide Fixes werden nicht immer automatisch ausgeliefert, sind aber über den Microsoft Update Catalog verfügbar.
Für einige Probleme gibt es aktuell also noch keine Lösung. Windows Latest verweist zur vorübergehenden Behebung auf die Option, das Sicherheits-Patch KB5074109 wieder zu deinstallieren, rät aber nicht dazu: „Das Januar-2026-Update behebt bis zu 100 Sicherheitslücken, darunter drei Zero-Day-Schwachstellen. Diese wichtigen Korrekturen gehen verloren, wenn Sie das Update deinstallieren.“
Derzeit bleibt Nutzer:innen vor allem, auf weitere Updates von Microsoft zu warten und auf eine zeitnahe Bereitstellung zu hoffen.

Für Windows und Windows-Nutzer:innen ist das Jahr turbulent gestartet: Einige Sicherheitslücken, die mit dem regulären Januar-Sicherheits-Patch behoben wurden, waren im Vorfeld bereits ausgenutzt worden (Zero-Day-Lücken), und dann brachte das Sicherheits-Update selbst zusätzliche Probleme mit.
Über das Wochenende hat Microsoft nun zwei Notfall-Updates bereitgestellt, die verschiedene Probleme unter Windows 11 beheben sollen.
Probleme nach dem Januar-Patch: Das sind die Auswirkungen
Das monatliche Windows-Update, das Schwierigkeiten macht, ist der Sicherheits-Patch KB5074109, veröffentlicht am 13. Januar sowohl für Windows 11 als auch Windows 10 mit erweitertem Updatezeitraum. Zunächst fielen vor allem Probleme mit dem Fernzugriff auf Windows per Windows App auf. t3n hat hier ausführlich darüber berichtet.
Windows Latest berichtet von Anzeigenproblemen, bei denen der Bildschirm kurzzeitig schwarz wird, bevor der Desktop wieder zu sehen ist, oder das Wallpaper zurückgesetzt wird. Betroffen sind sowohl Nvidia- als auch AMD-Grafikkarten. Seitens Microsoft sind diese Probleme allerdings nicht offiziell bestätigt.
Bei Outlook Classic sind Start- und Schließprobleme zu beobachten, sodass sich das Programm nicht ordnungsgemäß nutzen lässt. In einigen Fällen friert Outlook bei der Verwendung von POP-Konten ein. Microsoft untersucht das Problem derzeit, so Windows Latest.
Der Datei-Explorer ignoriert nach dem Update die LocalizedResourceName-Einstellungen in desktop.ini-Dateien, wodurch benutzerdefinierte Ordnernamen nicht mehr angezeigt werden. Zu diesem Problem hat sich Microsoft bislang nicht offiziell geäußert.
Windows-11-Nutzer:innen, die schon länger kein großes Update durchgeführt haben und Windows 11 23H2 mit Secure Launch nutzen, haben zudem mit Problemen beim Herunterfahren ihres Rechners zu kämpfen, wie Forbes ergänzt. Wer versucht, herunterzufahren oder in den Ruhemodus zu schalten, muss stattdessen beobachten, wie sein Gerät neu startet.
Diese Notfall-Updates gibt es (Stand 19. Januar 2026)
Microsoft hat am 17. Januar zwei Notfall-Updates bereitgestellt. KB5077744 für Windows 11 mit den Updates 25H2/24H2 behebt die Probleme bei der Anmeldung für Remote-Sitzungen. Das Update KB5077797 wiederum ist für die Windows-11-Version 23H2 gedacht, unter der die Rechner nach dem Sicherheits-Patch nicht ordnungsgemäß herunterfahren.
Beide Fixes werden nicht immer automatisch ausgeliefert, sind aber über den Microsoft Update Catalog verfügbar.
Für einige Probleme gibt es aktuell also noch keine Lösung. Windows Latest verweist zur vorübergehenden Behebung auf die Option, das Sicherheits-Patch KB5074109 wieder zu deinstallieren, rät aber nicht dazu: „Das Januar-2026-Update behebt bis zu 100 Sicherheitslücken, darunter drei Zero-Day-Schwachstellen. Diese wichtigen Korrekturen gehen verloren, wenn Sie das Update deinstallieren.“
Derzeit bleibt Nutzer:innen vor allem, auf weitere Updates von Microsoft zu warten und auf eine zeitnahe Bereitstellung zu hoffen.