iPhone leasen statt kaufen: Was hinter Apples neuem „Upgrade“-Programm steckt

Alle rund um die Betriebssysteme, Handy usw.
Antworten
Benutzeravatar
ww_michael
Site Admin
Beiträge: 3755
Registered for: 5 years 4 months
5
Wohnort: Winnen
Hat sich bedankt: 92 Mal
Danksagung erhalten: 2300 Mal
Geschlecht:
Alter: 62
Kontaktdaten:
Germany

iPhone leasen statt kaufen: Was hinter Apples neuem „Upgrade“-Programm steckt

Beitrag: # 4715Beitrag ww_michael »

Unter dem Namen „Apple Upgrade“ soll der iPhone-Konzern ein neues Leasing-Programm für seine Produkte planen. Wie Kund:innen davon profitieren sollen und ab wann das neue Programm an den Start gehen soll.

Bild

Wer bisher bei Apple ein neues Produkt bestellt, hat zwei Optionen: Entweder den Kaufpreis komplett begleichen oder in Raten zahlen, wobei bei letzterer Möglichkeit noch Zinsen anfallen können. Wie aus einem Bericht von Bloomberg hervorgeht, plant Apple jetzt eine neue Zahlungsmöglichkeit. Das sogenannte „Upgrade“-Programm soll dir Leasing-Optionen für iPhones, iPads und Macs geben.


Apple Upgrade: Was steckt hinter dem Programm?

Für die neue Zahlungsmethode hat sich Apple hinter den Kulissen mit Klarna zusammengetan. Der Bezahldienstleister übernimmt laut internen Quellen die finanzielle Absicherung für die Zahlungen der Kund:innen. Wer ein neues Produkt über die Webseite des Unternehmens oder vor Ort im Apple-Store erwirbt, zahlt mit dem Upgrade-Programm monatlich für das Gerät.

Im Gegensatz zu der herkömmlichen Ratenzahlung haben Apple-Fans aber deutlich mehr Optionen. Sie können das Gerät am Ende des Zahlungszeitraumes behalten oder bei Apple abgeben und – wenn gewünscht – gegen ein neueres Modell tauschen. Ein solcher Tausch soll auch schon während des Abrechnungszeitraums möglich sein, wenn eine Gebühr gezahlt wird. Im Grunde ist Apple Upgrade damit ein Leasing- oder Abomodell für die Produkte des iPhone-Konzerns.

Der Leasing-Zeitraum für iPhones soll sich dabei auf 24 Monate belaufen. Für Macs und iPads plant Apple wohl einen Zeitraum von 36 Monaten. Zum Vergleich: Aktuell bietet Apple über die Ratenzahlung nur maximal zwölf monatliche Teilzahlungen an. Einige günstigere Produkte aus Apples Portfolio sollen nicht für das Upgrade-Programm zur Verfügung stehen. Dazu zählen laut Insider:innen unter anderem das Macbook Neo und die Apple Watch SE.

Der neue Upgrade-Dienst soll schon am 28. Juli 2026 vorgestellt und gestartet werden. Neben der Möglichkeit, Upgrades durchzuführen, will Apple den Dienst wohl auch mit vergleichsweise günstigen Raten bewerben. Selbige werden wohl durch die längere Laufzeit erreicht. Damit beabsichtigt das Unternehmen, das Kaufinteresse wieder anzuregen, nachdem zahlreiche Apple-Produkte im Preis gestiegen sind.
Bild
Antworten