Hunderte Sicherheitslücken in Google Chrome gepatcht
Verfasst: Mittwoch 26. August 2026, 15:51
Unzählige Chrome-Nutzer sind über mehr als 300 Sicherheitslücken Angreifbar. Das jüngste Update schützt davor und sollte zügig installiert werden.

Für Chrome-Nutzer ist es wieder einmal an der Zeit, ihren Webbrowser zu aktualisieren. Mit dem jüngsten Update hat Google insgesamt 327 Sicherheitslücken geschlossen. Viele dieser Lücken betreffen auch andere Webbrowser, die sich der von Google gepflegten Chromium-Codebasis bedienen. Browser wie Vivaldi, Brave und Microsoft Edge sollten daher ebenfalls in Kürze Updates erhalten.
Zehn der 327 gepatchten Sicherheitslücken gelten laut Googles Release-Ankündigung als kritisch. Weitere 61 Lücken verfügen über einen hohen, 184 über einen mittleren und 72 über einen niedrigen Schweregrad. Hinweise auf eine aktive Ausnutzung scheint es trotz der großen Anzahl bisher bei keiner dieser Lücken zu geben.
Bei Forschern klingelt die Kasse
Sieben der jüngst gepatchten Chrome-Schwachstellen wurden von externen Sicherheitsforschern an Google gemeldet und mit einer Bug-Bounty-Prämie vergütet. Mit einer Summe von 25.000 US-Dollar gab es die höchste Auszahlung für CVE-2026-79282, eine kritische Sicherheitslücke im WebGL-Backend Angle.
Auf dem zweiten Platz folgt CVE-2026-79209. Diese mittelschwere Lücke in der Animation-Engine von Chrome war Google 8.000 US-Dollar wert. Für eine weitere Lücke zahlte der Konzern 2.000 US-Dollar, für drei Lücken jeweils 1.000 US-Dollar und für eine 500 US-Dollar. Insgesamt wurden damit in Verbindung mit dem neuesten Chrome-Release 38.500 US-Dollar an Prämien ausgeschüttet.
Schützendes Update verfügbar
Wer sich vor einer möglichen Ausnutzung der 327 Sicherheitslücken schützen will, sollte seinen Chrome-Browser zügig aktualisieren. Als geschützt gelten die Versionen 152.0.7977.64 für Linux sowie 152.0.7977.64/.65 für Windows und MacOS. Auch Nutzer anderer Chromium-basierter Webbrowser wie Vivaldi, Brave und Edge sollten in den kommenden Tagen nach entsprechenden Updates Ausschau halten.
Im Vergleich zum Vormonat schließt das jüngste Chrome-Release zwar ein paar Lücken weniger, insgesamt bewegt sich die Anzahl aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Der Einsatz künstlicher Intelligenz treibt die Schwachstellenforschung seit einigen Monaten enorm an. Das machte sich zuletzt auch bei anderen Softwareprojekten bemerkbar.

Für Chrome-Nutzer ist es wieder einmal an der Zeit, ihren Webbrowser zu aktualisieren. Mit dem jüngsten Update hat Google insgesamt 327 Sicherheitslücken geschlossen. Viele dieser Lücken betreffen auch andere Webbrowser, die sich der von Google gepflegten Chromium-Codebasis bedienen. Browser wie Vivaldi, Brave und Microsoft Edge sollten daher ebenfalls in Kürze Updates erhalten.
Zehn der 327 gepatchten Sicherheitslücken gelten laut Googles Release-Ankündigung als kritisch. Weitere 61 Lücken verfügen über einen hohen, 184 über einen mittleren und 72 über einen niedrigen Schweregrad. Hinweise auf eine aktive Ausnutzung scheint es trotz der großen Anzahl bisher bei keiner dieser Lücken zu geben.
Bei Forschern klingelt die Kasse
Sieben der jüngst gepatchten Chrome-Schwachstellen wurden von externen Sicherheitsforschern an Google gemeldet und mit einer Bug-Bounty-Prämie vergütet. Mit einer Summe von 25.000 US-Dollar gab es die höchste Auszahlung für CVE-2026-79282, eine kritische Sicherheitslücke im WebGL-Backend Angle.
Auf dem zweiten Platz folgt CVE-2026-79209. Diese mittelschwere Lücke in der Animation-Engine von Chrome war Google 8.000 US-Dollar wert. Für eine weitere Lücke zahlte der Konzern 2.000 US-Dollar, für drei Lücken jeweils 1.000 US-Dollar und für eine 500 US-Dollar. Insgesamt wurden damit in Verbindung mit dem neuesten Chrome-Release 38.500 US-Dollar an Prämien ausgeschüttet.
Schützendes Update verfügbar
Wer sich vor einer möglichen Ausnutzung der 327 Sicherheitslücken schützen will, sollte seinen Chrome-Browser zügig aktualisieren. Als geschützt gelten die Versionen 152.0.7977.64 für Linux sowie 152.0.7977.64/.65 für Windows und MacOS. Auch Nutzer anderer Chromium-basierter Webbrowser wie Vivaldi, Brave und Edge sollten in den kommenden Tagen nach entsprechenden Updates Ausschau halten.
Im Vergleich zum Vormonat schließt das jüngste Chrome-Release zwar ein paar Lücken weniger, insgesamt bewegt sich die Anzahl aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Der Einsatz künstlicher Intelligenz treibt die Schwachstellenforschung seit einigen Monaten enorm an. Das machte sich zuletzt auch bei anderen Softwareprojekten bemerkbar.