Be Quiet Dark Mount im Test Nah dran an der perfekten Tastatur

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ww_michael
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Be Quiet Dark Mount im Test Nah dran an der perfekten Tastatur

Beitrag: # 4744Beitrag ww_michael »

Be Quiet kombiniert ein besonders leises Tippgefühl mit modularen Elementen, die die Dark Mount zur besonderen Gaming-Tastatur machen.

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te der Be Quiet Dark Mount lassen sich individualisieren. Bild: Mike Faust / Golem
Inhalt

Der für seine Lüfter und Netzteile bekannte PC-Zubehörhersteller Be Quiet hat mit der Dark Mount eine kabelgebundene Tastatur im Sortiment, die sehr leises Tippen mit einem modularen Konzept und individualisierbaren Zusatzfunktionen verbinden soll.

Direkt zu Beginn unseres Tests zeigte sich, dass Be Quiet ein exzellentes Stück Hardware entwickelt hat. Die Materialien sind hochwertig, die Dark Mount liegt schwer auf dem Tisch und das Tippen mit den leisen, linearen Schaltern ist so angenehm, wie ich es mit meiner immer umfangreicher werdenden privaten Tastatursammlung nur selten erlebt habe. Alternativ ist die Dark Mount auch mit taktilen Schaltern erhältlich.

Be Quiet setzt bei den Tasten auf hochwertige PBT-Kappen, die eigenentwickelten Switches sind Hot-Swap-fähig und durch die gedämpften Tastenanschläge ist die Dark Mount auch für den Einsatz in Büroumgebungen, in denen viel getippt werden muss, geeignet.
Medientasten und Scrollrad zum Einstellen der Lautstärke

Die hochwertige Verarbeitung setzt sich auch bei den ansteckbaren Modulen fort. Be Quiet liefert einen als Media Dock bezeichneten Displayaufsatz mit, der sich an der Oberseite der Tastatur wahlweise links oder rechts mittels USB-C-Anschluss anstecken lässt. Einmal angesteckt, sitzt das Media Dock bei unserem Testgerät sehr fest.

Das Display zeigt Informationen wie die Uhrzeit oder gespielte Songtitel an, lässt sich über die danebenliegenden Multimediatasten aber auch zum Einstellen der Tastaturbeleuchtung verwenden. Die Tasten reagieren mit einem spürbaren Druckpunkt auf Eingaben und eignen sich gut, um durch die Menüs zu navigieren. Ein Scrollrad zum Einstellen der Lautstärke rundet den Funktionsumfang ab.

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Der modulare Nummernblock kann ebenfalls links oder rechts via USB-C-Stecker an der Tastatur angebracht werden. Dafür müssen sowohl an der Tastatur als auch am Nummernblock auf der entsprechenden Seite magnetisch befestigte Abdeckplatten entfernt werden. Sie lösen sich bei uns gelegentlich aus Versehen, wenn wir die Tastatur anheben möchten und sie dabei genau an den Stellen der Abdeckplatten anfassen.
Nummernblock links und rechts arretierbar

Über einen Schiebemechanismus an der Unterseite des Nummernblocks lässt sich der USB-C-Stecker entweder auf der linken oder rechten Seite ausfahren. Er arretiert fest, wenn der Anschlag erreicht ist, das Anstecken des Nummernblocks geht also ohne Schwierigkeiten. Zwar sitzt der Nummernblock nach dem Anstecken fest an seinem Platz, er scheint im Vergleich zur Basis der Tastatur aber nicht ganz plan auf dem Schreibtisch aufzuliegen. Das fällt zwar im Betrieb nicht weiter auf, wird der Block aber auf der Nicht-Tastaturseite angehoben, spürt man einen leichten Spielraum.

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Der Nummernblock ist mit acht zusätzlichen Makrotasten ausgestattet, deren Tastenbeschriftung mit kleinen Displays ausgestattet wurde. Sie lassen sich entsprechend der von Nutzern eingestellten Funktion individuell anpassen.

Ausgepackt, aufgestellt und im Auslieferungszustand in Betrieb genommen, funktioniert die Tastatur inklusive aller Funktionen problemlos. Hatten wir zu Beginn unseres Testzeitraums noch Schwierigkeiten, über den Browser Einstellungen vorzunehmen und eine Verbindung zur Tastatur aufzubauen, hat sich dieser Umstand nach zwei Monaten deutlich verbessert.
Alle Tasten frei konfigurierbar

Sowohl Firmware-Updates als auch individuelle Einstellungen ließen sich bei uns problemlos vornehmen. Der Funktionsumfang ist für eine Tastatur, die auch ein Gaming-Produkt sein möchte, angemessen. Jede einzelne Taste lässt sich, wenn gewünscht, anders belegen, auch der FN-Layer ist umfangreich konfigurierbar. Kritisieren ließe sich, dass die Beleuchtung weder einzelne Zonen noch einzelne Tasten individuell ansteuern kann. Hier sind Nutzer auf die vorgegebenen Profile angewiesen und können lediglich die Farben ändern.

Die von Käufern beschriebene Doppelauslösung von Tasten konnten wir zu Beginn unseres Tests auch beobachten. Nach einem Firmware-Update trat das Problem bei uns aber nicht mehr auf.

Verfügbarkeit und Fazit

Die Be Quiet Dark Mount ist bei verschiedenen Händlern für Preise um die 260 Euro erhältlich. Im Lieferumfang sind die Handballenauflage, das Multimedia-Dock, der Ziffernblock, ein Schalter-/Tastenkappen-Abzieher, ein USB-Typ-C-Kabel sowie acht magnetische Füße enthalten.

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Mit der Dark Mount liefert Be Quiet eine Tastatur für hohe Qualitätsansprüche. Die hochwertige Verarbeitung des Basismoduls, das im Grunde eine TKL-Tastatur darstellt, würde uns auf dem Schreibtisch allerdings völlig genügen, wir fänden also eine günstigere Version ohne Modulerweiterungen ausreichend.

Nicht auf starre Herstellervorgaben angewiesen

Wer hingegen nicht auf die Medientasten und den Nummernblock verzichten möchte, hat bei der Dark Mount den Vorteil, nicht auf starre Herstellerangaben angewiesen zu sein. Allein den Nummernblock fest auch auf der linken Tastaturseite anbringen zu können, kann für viele schon ein Kaufgrund sein.

Das Media Dock ist hilfreich, wenn auf dedizierte Tasten für die Steuerung von Medieninhalten nicht verzichtet werden soll. Auch hier begrüßen wir, dass es sich variabel links oder rechts anbringen lässt. Dem Display können wir hingegen nicht ganz so viel abgewinnen, auch wenn es macht, was es soll.
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