Steam-Client unter Windows: 32 Bit läuft aus, 64 Bit übernimmt

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ww_michael
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Steam-Client unter Windows: 32 Bit läuft aus, 64 Bit übernimmt

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Valve hat den Steam-Client unter Windows technisch neu ausgerichtet. Mit einem aktuellen Update endet die aktive Unterstützung der 32-Bit-Variante, während der Wechsel auf 64 Bit vollzogen wird.

Mit dem Steam-Client-Update vom 19. Dezember hat Valve den bereits angekündigten Schritt umgesetzt. Der Steam-Client wird unter Windows 10 und Windows 11 nun ausschließlich als 64-Bit-Anwendung ausgeliefert. Systeme mit einer 32-Bit-Version von Windows erhalten zwar weiterhin Updates, diese Unterstützung endet jedoch zum 1. Januar 2026.

Damit bestätigt Valve offiziell den Abschied von einer Architektur, die im Windows-Umfeld seit Jahren kaum noch eine Rolle spielt. Zwar existieren weiterhin 32-Bit-Windows-Installationen, ihr Anteil liegt laut aktueller Steam-Hardware-Umfrage jedoch im kaum messbaren Bereich. Für die große Mehrheit der Nutzer ändert sich durch das Update im Alltag daher nichts, da Steam wie gewohnt automatisch aktualisiert wird.

Der Schritt ist vor allem technisch begründet. Moderne Betriebssystemfunktionen, Sicherheitsmechanismen und Treiber setzen zunehmend eine 64-Bit-Umgebung voraus. Auch neue Funktionen des Steam-Clients basieren auf entsprechenden Bibliotheken, die in 32 Bit nicht mehr verfügbar sind. Mit dem Wegfall der 32-Bit-Version vereinfacht Valve zugleich Wartung und Weiterentwicklung, da parallele Codepfade entfallen.

Wichtig ist dabei die Abgrenzung zwischen Plattform und Spielen. Der Wechsel betrifft ausschließlich den Steam-Client selbst. Spiele, die intern weiterhin als 32-Bit-Anwendungen vorliegen, sollen davon unberührt bleiben und weiterhin lauffähig sein. Einschränkungen ergeben sich somit nicht für den Spielekatalog, sondern allein für die Softwarebasis der Plattform.

egleitend zur 64-Bit-Umstellung enthält das Update zahlreiche Detailverbesserungen. So wurden unter anderem Fehler im Zusammenhang mit Spieleaufnahme auf Systemen mit aktuellen Nvidia-Grafikkarten behoben. Auch der integrierte Browser, der Friends-Chat sowie Big-Picture- und Remote-Play-Funktionen wurden an mehreren Stellen nachjustiert.

Darüber hinaus erweitert Valve die Eingabeunterstützung. Neu hinzugekommen sind unter anderem die Unterstützung für Nintendo-Switch-2-Controller per USB unter Windows sowie für Game-Cube-Adapter im Wii-U-Modus inklusive Rumble. Auch die Gyro-Konfiguration innerhalb von Steam Input wurde weiter ausgebaut und aus dem Beta-Status übernommen.

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Quelle: Steam
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