
AMDs Ryzen 5 7500X3D ist flott in Spielen und bietet eine konkurrenzlose Gaming-Leistung pro Watt. Der Preis war nach dem Geschmack vieler Gamer aber bisher zu hoch, nämlich sogar über dem 7600X3D. Das hat sich nun geändert.
Dass viel schneller Cache ein deutliches Leistungsplus bewirken kann, sah man in der AMD-Welt bereits Ende der 90er Jahre mit dem K6-III, der im Gegensatz zum Vorgänger eine zweite, direkt im Prozessor (statt nur auf dem Mainboard) integrierte Cache-Stufe aufwies. Seitdem hat sich natürlich wahnsinnig viel getan und der 3D-Cache, der Modelle wie den Gamer-Liebling Ryzen 7 9800X3D auszeichnet, ist auch keine zusätzliche Cache-Stufe, sondern erweitert den L3-Cache, aber die Wirkung ist vergleichbar: Der größere Zwischenspeicher sorgt dafür, dass bei unverändertem Kerntakt die Bildrate steigt.
Rekordeffizienz im PCGH-Test
Das gilt auch für den AMD Ryzen 5 7500X3D, welcher das kleinste Modell für den Sockel AM5 ist, welcher über den 64 MiByte großen 3D V-Cache verfügt. Er sortiert sich mit 100 MHz geringerem Basis- und 200 MHz weniger Boost-Takt in Benchmarks erwartungsgemäß direkt hinter dem technisch gleichwertigen 7600X3D ein: 75,4 % gegenüber 77,7 % im Gaming-Index und 39,1 % gegenüber 39,8 % in Anwendungen sind die offiziellen PCGH-Messwerte.
Überlegen ist der 7500X3D dafür bei der Effizienz, denn im PCGH-Test stellte der 6-Kern-Prozessor einen neuen Spitzenwert von 2,427 Fps pro Watt auf - eine nochmal 6 % höhere Effizienz als beim 7600X3D, der bei 2,294 Fps pro Watt liegt. Bisher war es allerdings so, dass der 7500X3D im Handel zu einem höheren Preis als der 7600X3D erhältlich war, was seine Attraktivität geschmälert hat.
Nun ist der Ryzen 5 7500X3D allerdings gleichgezogen, was an einer Preissenkung bei Cyberport und Computeruniverse liegt: Lag der Bestpreis in den vergangenen Wochen bei knapp 260 Euro, so ist der AMD-Prozessor jetzt für 239 Euro verfügbar - ein Schritt in die richtige Richtung.

