
Auf dem Mobile World Congress 2026 in Barcelona präsentiert Fritz! (ehemals AVM) neue Lösungen für das Heimnetz. Im Mittelpunkt stehen Router für 5G und Glasfaser, leistungsstarke Wi-Fi-7-Technik sowie ein neuer Highend-Repeater. Zudem gibt der Hersteller einen Ausblick auf kommende Entwicklungen wie Wi-Fi 8 und erweiterten Ausfallschutz.
Neue 5G- und 4G-Router mit Wi-Fi 7
Vom 2. bis 5. März zeigt der Berliner Hersteller auf dem MWC aktuelle Hardware für das digitale Zuhause. Eine zentrale Neuheit ist die Fritzbox 6835 5G. Der kompakte Router ermöglicht Internetzugang über 5G und 4G und funkt mit Wi-Fi 7 in 2×2-Ausführung auf 5 und 2,4 Gigahertz. Laut Hersteller sind WLAN-Datenraten von bis zu 3,5 Gigabit pro Sekunde möglich, davon 2880 Megabit pro Sekunde auf 5 Gigahertz und 688 Megabit pro Sekunde auf 2,4 Gigahertz. Über Mobilfunk erreicht das Gerät bis zu 2 Gigabit pro Sekunde im Download und 900 Megabit pro Sekunde im Upload.
Unterstützt werden 5G-Stand-alone und Non-Stand-alone sowie zahlreiche 5G- und LTE-Bänder inklusive 4×4-MIMO und Carrier Aggregation. Wahlweise kann die Box mit Nano-SIM oder eSIM betrieben werden. Die Stromversorgung erfolgt über USB-C und für kabelgebundene Geräte stehen ein 2,5-Gigabit- und ein 1-Gigabit-LAN-Port bereit. Die 6835 5G eignet sich sowohl als stationäre Lösung in Regionen mit schwacher Breitbandversorgung als auch als mobile Internetzentrale. Zudem kann sie als Ausfallschutz für DSL-, Kabel- oder Glasfaseranschlüsse dienen und stellt eine Weiterentwicklung der Fritzbox 6860 5G dar.
Ebenfalls neu ist die Fritzbox 6825 4G. Sie bietet Wi-Fi 6 und erreicht bis zu 300 Megabit pro Sekunde im Download. Auch dieses Modell wird per USB-C betrieben und kann als Backup-Lösung eingesetzt werden.
Glasfaser-Router für hohe Datenraten
Für Glasfaseranschlüsse zeigt Fritz! die Modelle Fritzbox 5630 XGS und Fritzbox 5630. Die Fritzbox 5630 XGS unterstützt den Standard XGS-PON, der Datenraten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde ermöglicht. Die Fritzbox 5630 deckt GPON mit bis zu 2,5 Gigabit pro Sekunde sowie AON mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde ab.
Beide Router sind mit Wi-Fi 7 in 2×2-Konfiguration ausgestattet und erreichen bis zu 3,5 Gigabit pro Sekunde. Hinzu kommen drei Gigabit-LAN-Anschlüsse, USB 3.0 für Speicher oder Drucker, Telefonie über DECT, IP-Telefonie und analogen Anschluss sowie Smart-Home-Funktionen über DECT ULE. Die Fritzbox 5630 XGS verfügt zusätzlich über einen 10-Gigabit-WAN-Port, während die Fritzbox 5630 einen 2,5-Gigabit-WAN/LAN-Port bietet.
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Neuer Repeater mit bis zu 18 Gigabit pro Sekunde
Mit dem Fritz!Repeater 6700 Pro stellt der Hersteller den Nachfolger des Fritz!Repeater 6000 vor. Der Quadband-Repeater funkt mit Wi-Fi 7 auf 6 Gigahertz (2×2), zweimal 5 Gigahertz (je 4×4) und 2,4 Gigahertz (2×2). Insgesamt sind laut Hersteller bis zu 18 Gigabit pro Sekunde möglich. Zur Ausstattung zählen ein 10-Gigabit- sowie ein 2,5-Gigabit-LAN-Port. Die Einbindung erfolgt per WPS, WLAN-Name und Passwort werden ab Fritz!OS 8.20 automatisch übernommen.
Für PCs und Notebooks zeigt Fritz! zudem den Fritz!WLAN Stick 6700. Der USB-Adapter unterstützt Triband-Wi-Fi 7 mit bis zu 2,88 Gigabit pro Sekunde auf 5 und 6 Gigahertz und ist für Windows 10 und 11 ausgelegt.
Darüber hinaus gibt Fritz! einen Ausblick auf Wi-Fi 8, das höhere Stabilität, geringere Latenzen, bessere Leistung in schwierigen Wohnlagen und sinkenden Energieverbrauch verspricht. Künftige Fritz!OS-Versionen sollen zudem erweiterten Ausfallschutz bieten, indem Mobilfunk-Fritzboxen automatisch als Backup hinter einem Glasfasermodem betrieben werden können.

